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Corona: Schulbusse als Nadelöhr – Abstand, Rücksicht, Alternativen

Mit Maske und auf Abstand: In den Schulbussen ist in den kommenden Wochen Rücksichtnahme gefragt, wenn wieder mehr Schüler unterwegs sind. Die Verkehrsplaner von Landkreis und Stadt Osnabrück empfehlen, zum Beispiel auf das Fahrrad umzusteigen. Foto: Landkreis Osnabrück/Uwe Lewandowski
Mit Maske und auf Abstand: In den Schulbussen ist in den kommenden Wochen Rücksichtnahme gefragt, wenn wieder mehr Schüler unterwegs sind. Die Verkehrsplaner von Landkreis und Stadt Osnabrück empfehlen, zum Beispiel auf das Fahrrad umzusteigen. Foto: Landkreis Osnabrück/Uwe Lewandowski
Die Schulbusse sind das Nadelöhr, wenn in den kommenden Wochen nach und nach die Schulen wieder öffnen. Denn wegen der weiterhin geltenden Abstandsregeln zur Corona-Prävention können die Busse nicht so viele Schülerinnen und Schüler mitnehmen wie bisher.

Es ist nach Einschätzung der Verkehrsplaner von Landkreis und Stadt Osnabrück sowie der VOS-Partnerunternehmen faktisch nicht möglich, die Transportkapazitäten so stark zu erhöhen, wie sie wegen der gewünschten Abstände zwischen den Fahrgästen gebraucht würden. Schulwege neu denken in Zeiten von Corona ist also die Aufgabe: Landkreis und Stadt Osnabrück appellieren daher gemeinsam mit den Busunternehmen an alle Schülerinnen und Schüler, zusammen mit ihren Eltern ganz aktuell Alternativen zur Fahrt mit dem Schulbus zu entwickeln wie etwa die Fahrt mit dem Fahrrad.

Wenn in den kommenden Wochen immer mehr Jahrgänge jeden Tag hin zum Unterricht und wieder zurück müssen, wird es in den Bussen eng werden. Am besten sei es deshalb, mit dem Fahrrad zur Schule zu fahren, so die Verkehrsplaner von Stadt und Landkreis. Wenn Eltern ihre Kinder wegen zu großer Entfernungen mit dem Auto bringen und holen, sollten sie in der Nähe der Schulen besonders Vorsicht und Rücksichtnahme walten lassen. Und alle anderen Fahrgäste werden von Landkreis, Stadt und Busunternehmen dringend gebeten, die Busse nicht während der Zeiten morgens und mittags zu nutzen, in denen die Schüler unterwegs sind.

Für alle Schülerinnen und Schüler, die auf die Busse angewiesen sind, gilt die Maskenpflicht. Die Eltern werden gebeten, ihre Kinder eindringlich auf diese Pflicht hinzuweisen und natürlich auch für die Masken zu sorgen. Wer keine Maske trägt, muss damit rechnen, nicht mitgenommen zu werden. Um darüber hinaus jede unnötige Ansteckungsgefahr etwa durch Gedränge oder Rangeleien zu vermeiden, sollten ausschließlich die Sitzplätze in den Bussen genutzt werden. Dabei sollten zunächst nur die Fensterplätze von hinten nach vorne besetzt werden, um einen möglichst großen Abstand zu wahren. Erst wenn alle Fensterplätze belegt sind, können auch die weiteren Sitzplätze genutzt werden.

Auch während der Busfahrt gelten die allgemeinen Hygieneregeln, an die sich die Schüler in allen anderen Lebensbereichen ebenfalls immer mehr gewöhnen. So wird immer in die Armbeuge oder in ein Taschentuch gehustet oder geniest, auf das Händeschütteln und andere Berührungen oder ein direktes Ansprechen aus der Nähe wird verzichtet. Im Bus sollte möglichst wenig angefasst werden. Auch Essen und Trinken sind in den Bussen wegen der Pflicht zu Mund-Nasen-Bedeckungen nicht mehr möglich.

An den Bushaltestellen soll jedes Gedränge vermieden werden, damit auch hier jederzeit die Abstandsregeln eingehalten werden können. Nach Schulschluss werden deswegen Aufsichtskräfte an den Warteplätzen und den Haltestellen direkt an den Schulen für Ordnung sorgen.

B. Ri./lkos/pm, Foto: Landkreis Osnabrück/Uwe Lewandowski

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