Sieben schnelle Fragen an: Birgit Schad: “Respektvoller Umgang mit der Umwelt”

Birgit Schad tritt als parteilose Kandidatin für die Wahl zur Bürgermeisterin an. Foto: privat

Sieben KandidatInnen, sieben schnelle Fragen – unser Format zur Wahl. Heute mit Birgit Schad, parteilose Bürgermeisterkandidatin.

Ich wäre eine gute Wahl als Bürgermeisterin, weil …

ich mich seit vielen Jahren ehrenamtlich nicht nur als Ratsfrau für die Gemeinde und für die Menschen vor Ort einsetze. Ich bringe die richtige Mischung aus Entschlossenheit, echter  Bürgernähe sowie Klarheit und eine zukunftsorientierte, grüne Haltung mit. Ich gehe zielstrebig und mutig voran und habe durch mein Projekt City Cleaners Germany gezeigt, dass ich Dinge von 0 auf 100 bringen kann, ohne jegliche finanzielle Unterstützung oder besonderes fachliches Wissen. Wo ein Wille ist, ist ein Weg und den werde ich gehen. Wo andere verwalten wollen, will ich gestalten.

2. Mein wichtigstes politisches Anliegen sind…

der Schutz und der respektvolle Umgang mit unserer Umwelt, in der wir als Wallenhorster das Privileg haben, zu wohnen. Damit einhergehend liegt mir am Herzen, die Gemeinde lebenswert zu erhalten und zu optimieren. Dies kann auch im Kleinen von jedem Bürger mitgetragen werden, der sich engagieren möchte. Zusammen sind wir mehr. Der Zusammenhalt der Bürger und Bürgerinnen sowie der respektvolle, freundliche und zuvorkommende Umgangston  sind  mir absolut wichtig.

3. Für mich macht Wallenhorst besonders,

dass wir in einer bevorzugten Lage im Landkreis Osnabrück leben, den Wald und auch das Wasser direkt vor der Haustür haben und die Menschen untereinander viel Unterstützung, nicht nur von ehrenamtlicher Seite, erfahren und geben.

4. In Wallenhorst findet man mich außer Zuhause häufig:

Ich bin täglich mit dem Hund in freier Wildbahn, im Wald oder am Wasser zu finden. Oft erkennt man mich am Hund, aber auch  an meiner gebückten Haltung und an der  Greifzange, mit der ich täglich zur Sauberkeit Wallenhorsts beitrage. 

5. Folgendem Wallenhorster / Wallenhorsterin würde ich eine Straße widmen:

Ich würde sogar gleich zwei Straßennamen vergeben wollen. Am 12.Februar 2026 kam es in der Gemeinde zu einem schrecklichen Tötungsdelikt. Dabei wurde auf höchst tragische Weise eine Mutter von ihrem Ehemann  umgebracht. Ein ähnlicher Fall hatte sich am 05. März 2023 in der Schützenhalle Pente ereignet, bei dem eine junge Frau auf grauenhafte Art ums Leben kam. Auch wenn es sich beim letzten Fall nicht um eine Wallenhorsterin handelte, würde ich diesen Namen sowie den der Mutter als Mahnmal an zwei Femizide/Intimizide , die in oder direkt an Wallenhorst stattfanden, vorschlagen, um sie somit auch in der breiten Öffentlichkeit unvergessen zu machen.

6. Wenn andere mich nach Wallenhorst fragen, antworte ich,

dass ich hier noch lieber wohne als in meiner Heimatstadt Melle, in der ich groß geworden bin.

7. Wenn ich Bürgermeisterin bin, werde ich als erstes…

den Bauhof bitten, auf der Grünen Wiese einige Bäume anzupflanzen sowie Bänke aufzustellen. Da ich in den kommenden Jahren keine Bautätigkeit erwarte, würden diese zur Aufenthaltsqualität für alle Wallenhorster beitragen. Die Wiese würde ich mit einer Feier dann auf “Wallenhorster-Miteinander-Wiese” taufen und einweihen. Und direkt danach werden dann die “Hunde verboten” Aufkleber am Rathaus abgeknibbelt. Ronni bekommt anschließend  ein Körbchen im Bürgermeisterinnen-Büro. 😉

Über den Autor

Markus Noldes

Nach ersten Gehversuchen beim Sonntags Report in Leer, entdeckte Noldes seine Leidenschaft für den Journalismus im Jahr 2008. Sein Volontariat machte er beim Bremer Weser Report, wo er zunächst drei Jahre den Lokalteil Huchting/Stuhr verantwortete, ehe er die Ressorts Kultur und Online übernahm. Seit 2014 ist er mit einer Marketingagentur mit Fokus Social Media Content / Video selbstständig. Im Mai 2026 übernahm er die redaktionelle Leitung von wallenhorster.de

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