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Verteilung der Impfdosen: Engagement des Landkreises Osnabrück erfolgreich

Engagement des Landkreises Osnabrück war erfolgreich: Landrätin Anna Kebschull begrüßt die Entscheidung des Landes Niedersachsen, wonach nun doch der Anteil an Altenheimplätzen in einem Landkreis zur Berechnungsgrundlage für die Verteilung der Impfdosen gemacht werden soll. Foto: Wilfried Pohnke / Pixabay
Engagement des Landkreises Osnabrück war erfolgreich: Landrätin Anna Kebschull begrüßt die Entscheidung des Landes Niedersachsen, wonach nun doch der Anteil an Altenheimplätzen in einem Landkreis zur Berechnungsgrundlage für die Verteilung der Impfdosen gemacht werden soll. Foto: Wilfried Pohnke / Pixabay
Das Engagement des Landkreises Osnabrück war erfolgreich: Landrätin Anna Kebschull begrüßt die Entscheidung des Landes Niedersachsen, wonach nun doch der Anteil an Altenheimplätzen in einem Landkreis zur Berechnungsgrundlage für die Verteilung der Impfdosen gemacht werden soll.

„Wir haben seit Beginn der Impfungen sowohl beim Ministerpräsidenten als auch bei der zuständigen Ministerin energisch darauf gedrängt, dass nicht wie vorgesehen die Einwohnerzahl, sondern die tatsächliche Zahl der Plätze in den Alten- und Pflegeheimen für die Verteilung des Impfstoffs entscheidend sein muss“, so Kebschull. Wie das Land jetzt mitteilte, sollen die Landkreise mit vielen Altenheimplätzen nun doch bevorzugt beliefert werden.

Landrätin Kebschull hatte immer wieder das Missverhältnis bei der Zuteilung der Impfdosen nach reiner Einwohnerzahl angeprangert: „Die Verteilung war viel zu pauschal und hätte dazu geführt, dass in Gegenden mit nur wenigen Altenheimplätzen die Impfzentren schon für alle Menschen über 80 Jahren mit der Arbeit hätten beginnen können, während Landkreise wie Osnabrück mit einer signifikant höheren Anzahl an Heimplätzen damit noch länger hätten warten müssen.“ Das sei in etwa so, als würde man das Kindergeld einfach nach Einwohnerzahl pro Region ausschütten und nicht nach der tatsächlichen Zahl der Kinder, so die Landrätin: „Insofern war die neue Regelung überfällig.“

Kebschull äußerte die Erwartung, dass möglichst schnell mit der zugesagten bevorzugten Belieferung begonnen werde: „Wir haben leider schon viel Zeit verloren und möchten nun auf keinen Fall, dass unsere Mitbürger in den Alten- und Pflegeheimen und unsere Menschen über 80 Jahre irgendwelche weiteren Nachteile erleiden.“ Sowohl die mobilen Impfteams als auch die seit Mitte Dezember einsatzbereiten Impfzentren seien sofort in der Lage, auch größere Mengen des Impfstoffs zu verarbeiten.

B. Rie./lkos/pm, Foto: Wilfried Pohnke / Pixabay

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