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Pläne zum A33 Neubau sind in Wallenhorst und online einsehbar

Autobahn 1 und Bundesstraße 68 in Wallenhorst. Hier könnte die A33 anknüpfen. Foto: Rothermundt / Wallenhorster.de
Autobahn 1 und Bundesstraße 68 in Wallenhorst. Hier könnte die A33 anknüpfen. Foto: Rothermundt / Wallenhorster.de
Die ersten Unterlagen zur Planung der A33-Nord sind in Kürze in den Rathäusern von Wallenhorst, Belm und Osnabrück einsehbar. Auch online können die Planungen betrachtet werden.

Die Unterlagen zur A33-Nord können von Ende Oktober bis Ende November 2020 angesehen werden. Online sind diese unter uvp.niedersachsen.de zu finden. In ausgedruckter Form sind die Unterlagen auch im Wallenhorster Rathaus einzusehen. Corona-bedingt ist hierfür eine vorherige Terminabsprache notwendig. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich dazu an Isabella Draber, Umweltbeauftragte der Gemeinde Wallenhorst, per Telefon unter 05407 888-730 oder per E-Mail wenden.

Wie Bürgermeister Otto Steinkamp auf der vergangenen Ratssitzung mitteilte, sei das Planfeststellungsverfahren für die A33-Nord somit offiziell eingeleitet. Der geplante Streckenabschnitt der A33 befindet sich nordöstlich der kreisfreien Stadt Osnabrück und bildet den Lückenschluss zwischen der A1 im Norden und dem derzeit vorhandenen Streckenende in Höhe der Gemeinde Belm. Die Gesamtlänge beträgt ohne Anschlussrampen und Überführungs- oder Verteilerfahrbahnen etwa 9,5 km. Der Trassenverlauf führt durch die Gebiete der Stadt Bramsche sowie der Gemeinden Wallenhorst und Belm und tangiert nördlich die Stadt Osnabrück.

Das Projekt A33-Nord ist bekanntlich nicht unumstritten. Die Gemeinden Belm und Wallenhorst wehren sich mit vereinten Kräften gegen das Vorhaben (wir berichteten). Weitere Informationen zur aktuellen Planung gibt es im UVP-Portal.

F. Ro., Foto: Rothermundt / Wallenhorster.de