32 Runden um den Rubbenbruchsee Lechtinger will 100km-Lauf absolvieren

Tom Roseman will am Samstag 100 Kilometer laufen, in dem er 32 Mal den Rubbenbruchsee umrundet. Foto: privat
Eine Runde um den Rubbenbruchsee joggen viele – aber gleich 32 am Stück? Das ist der Plan von Tom Roseman. Am Samstag schnürt er bereits um 6 Uhr die Laufschuhe für einen Kampf gegen Kraft und Kopf. Vorbereitet hat sich darauf auch im Schlossgarten.
“Ich liebe es, über Grenzen zu gehen”, sagt Roseman, wenn man fragt, warum er das macht. Der 21-Jährige widmet sich seid fünf Jahren intensiv dem Laufsport. 90 bis 100 Kilometer läuft er pro Woche – nun soll dies an einem Tag gelingen. Seine längste Strecke bisher: 50 Kilometer. Roseman: “Daher sind 100 Kilometer der nächste logische Schritt und schon länger mein großes Ziel.“
Dabei stellt sich die Frage, was die größere Belastung sein wird. Denn eine ständig wiederholende Strecke erhöht die mentale Belastung enorm. Doch auch darauf hat sich Roseman vorbereitet. Seinen 50 Kilometerlauf im Mai hat er nicht irgendwo absolviert, sondern im Osnabrücker Schlosspark. Ganze 135 hat er dafür die Wiese umrundet. Einen offiziellen Marathon hat er hingegen erst einmal absolviert, was auch an den mittlerweile recht hohen Startgeldern liegt.

“Es geht darum, die Distanz zu knacken”

Neben reichlich Ausdauer, sei es vor allem wichtig gewesen, in der Vorbereitung Sehnen, Bänder und Gelenke an die Belastung zu gewöhnen. Aber Roseman ist auch realistisch: “Ultradistanzen sind eine Frage der Kraft. Die muss ich mir gut einteilen.” Deshalb wird er nach immer nach drei bis vier Runden in seinem Camp verpflegen und im Gehen essen, ehe er wieder das Tempo anzieht. “Ich schaue dabei auch nicht auf die Zeit. Es geht darum, die Distanz zu knacken”, so der in Lechtingen aufgewachsene Sportler. Dabei dürften sicher auch ein paar Zuschauer oder Mitläufer helfen. Diese sind nämlich ausdrücklich erwünscht.
Text: Markus Noldes / Foto: privat

Über den Autor

Markus Noldes

Nach ersten Gehversuchen beim Sonntags Report in Leer, entdeckte Noldes seine Leidenschaft für den Journalismus im Jahr 2008. Sein Volontariat machte er beim Bremer Weser Report, wo er zunächst drei Jahre den Lokalteil Huchting/Stuhr verantwortete, ehe er die Ressorts Kultur und Online übernahm. Seit 2014 ist er mit einer Marketingagentur mit Fokus Social Media Content / Video selbstständig. Im Mai 2026 übernahm er die redaktionelle Leitung von wallenhorster.de

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