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Kreisel oder Verschwenkung in Hollage-Ost?

Der gefährliche Kreuzungsbereich Ecke Am Pingelstrang / Pyer Kirchweg derzeit. Foto: Wallenhorster.de
Der gefährliche Kreuzungsbereich Ecke Am Pingelstrang / Pyer Kirchweg derzeit. Foto: Wallenhorster.de
Am Donnerstag wird bei der ersten Sitzung des neuen Ausschusses für Bauen, Planen, Straßen und Verkehr im Rathaus auch die Frage zu klären sein, ob in Hollage-Ost Am Pingelstrang/Pyer Kirchweg ein neuer sicherer Kreisverkehrsplatz oder lediglich eine kostengünstige Verschwenkung entstehen soll.

Neben den neuen Planungen für das Zentrum auf der Grünen Wiese wird sich der neue Ausschuss für Bauen, Planen, Straßen und Verkehr am Donnerstag mit der Frage beschäftigen, wie der Kreuzungsbereich „Am Pingelstrang/Stüvestraße/Pyer Kirchweg“ umgebaut werden soll. Zwei Varianten wurden von der Verwaltung vorbereitet: Variante eins würde eine Verschwenkung des derzeit gefährlichen und schwer einsehbaren Kreuzungsbereichs vorsehen. Diesen bevorzugt die Verwaltung. Die Baukosten würden sich auf rund 351.000 Euro belaufen. In Variante zwei ist ein sicherer Kreisverkehrsplatz geplant, bei dem auch Fußgänger und Radfahrer sicher mit entsprechender Querungshilfen über die Fahrbahn geleitet werden. Bei einer Umsetzung in 2019 belaufen sich die Baukosten auf 522.000 Euro. Rund 242.000 Euro sind bereits von den Treuhandkonten der Baugebiete „Wellmanns Hügel“ und „Witthügel“ abgedeckt, so dass sich die benötigten Haushaltsmittel im Rahmen halten.

Hintergrund der Planungen ist, dass der derzeitige Kreuzungsbereich sehr schlecht einsehbar ist und daher eine größere Gefährdung darstellt. Anlieger haben hierfür seit Jahren gekämpft. Es kam in der Vergangenheit zu mehreren Verkehrsunfällen.

Außerdem steht auf der Tagesordnung die Planung für ein neues Zentrum in Wallenhorst. Das Ende des Arkaden-Centers auf der Grünen Wiese soll zudem endgültig besiegelt werden.

Wer sitzt im Ausschuss?

Im Ausschuss Bauen, Planen, Straßen und Verkehr sitzen Martin Lange, Norbert Hörnschemeyer, Hubert Pohlmann und Sabine Steinkamp (SPD/FDP-Gruppe) sowie Johannes Otte und Dennis Schratz (CDU), Dirk Hagen und Marlene Posnin (CDW/W), Marion Müssen (UWG/W), Torsten Weeber (WWG) und Arnulf Nüßlein (Grüne).

Der Rat der Gemeinde Wallenhorst wird am 20. Dezember abschließend über die im Ausschuss diskutierten Punkte abstimmen.

F. Ro., Foto: Wallenhorster.de