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Empfang für trilaterales Schulprojekt im Wallenhorster Rathaus

Gemeinsam mit Jugendlichen aus Polen und der Ukraine haben Schülerinnen und Schüler der Alexanderschule an der Gedenkstätte Augustaschacht unter dem Titel „Wege zur Erinnerung“ das Thema Zwangsarbeit aufgearbeitet. Am Donnerstag, 31. Mai, empfing Wallenhorsts Bürgermeister Otto Steinkamp die Gruppe im Rathaus.

„Ich finde es besonders wichtig, dass es Projekte gibt, in denen Schüler aus Europa länderübergreifend zusammenarbeiten“, sagte Steinkamp. Gerade, da der europäische Gedanke in letzter Zeit an der einen oder anderen Stelle infrage gestellt worden sei. „Verbunden mit Themen mit geschichtlichen Wurzeln ist das etwas ganz tolles.“ Er unterstrich, dass es sehr anerkennenswert sei, dass sich Schulen auf solche Projekte einließen, die nicht einfach so in den normalen Unterrichtsablauf zu integrieren seien.

„So ein Unterricht wie hier bringt viel mehr als das, was wir in der Schule machen können“, erklärte Jacek Sulkowski, Projektkoordinator seitens der polnischen Schule in Olsztyn. Für ihn sei es bereits das dritte Projekt mit Partnern aus Deutschland und der Ukraine. Den Jugendlichen habe es sehr viel Freude gemacht, in dieser Form zusammenzuarbeiten, ergänzte Liudmyla Vakoliuk, Deutschlehrerin am humanistischen Gymnasium in Riwne (Ukraine). Sie hätten nicht gewusst, dass sie in Deutschland so viel Spaß beim Geschichtsunterricht haben könnten. „Was wir hier erlebt und gesehen haben, bleibt für immer im Gedächtnis.“

Begeistert zeigten sich auch die teilnehmenden Acht- bis Zehntklässler. „Diese drei Tage waren für mich der beste Unterricht in meinem Leben“, sagte eine Schülerin.

„Ich war tief beeindruckt von dem, was ich gesehen habe“, erklärte Arne Willms bezogen auf die Ergebnispräsentation am Vorabend. Die Vielfältigkeit der Ergebnisse in Form von Malerei, Fotografie oder Theater habe ihn sehr beeindruckt, so der Schulleiter der Alexanderschule. „Wie die Schüler da Zugang zu Geschichte und zum Thema Zwangsarbeit gefunden haben, fand ich sehr bewegend.“

Michael Hoffmann, Projektkoordinator der Alexanderschule, hob hervor, wie wichtig es sei, zu den geschichtlichen Orten zu fahren. „Die Atmosphäre vor Ort hat dazu beigetragen, dass die Schüler während des Projektes aus dem Herzen erzählt haben.“

wa/pm, Fotos: Thomas Remme

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