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CDU fordert besseren Lärmschutz an der B68 in Lechtingen

Alfred Lindner, Ulf Hoffmann und Ernst August Schulterobben (von links nach rechts) vor Ort an der B68 in Lechtingen. Foto: CDU Wallenhorst
Alfred Lindner, Ulf Hoffmann und Ernst August Schulterobben (von links nach rechts) vor Ort an der B68 in Lechtingen. Foto: CDU Wallenhorst
Unterstützung erwarten die Bewohner im Bereich der Siedlung Harenkamp in Wallenhorst-Lechtingen von der Kommunalpolitik. Es geht konkret um die Verlängerung der Lärmschutzwand an der B68 bis zur Mühlenstraße.

In mehreren Videokonferenzen mit betroffenen Anliegern haben wir die Sorgen gehört und uns auch vor Ort getroffen. Gemeinsam mit der CDU Ratsfraktion setzen wir uns für einen besseren Lärmschutz ein.

Ulf Hoffmann als Anlieger wollte bereits beim Bürgerforum Lechtingen im Januar 2019 vom Bürgermeister wissen, wie der Sachstand zur Erweiterung der Lärmschutzwand der B68 sei. Herr Hoffmann dazu: „Der Bürgermeister verwies seinerzeit darauf, dass das Tempo auf der B68 entgegengesetzt der Empfehlung der Landesstraßenbaubehörde bereits auf 100km/h begrenzt worden sei. Weitere Maßnahmen zur Regulierung der Lautstärke müssten vom Land Niedersachsen ergriffen werden. Die Gemeinde Wallenhorst sei in diesem Bereich nicht befugt tätig zu werden.“ Seit zwei Jahren ist aber weiter nichts passiert. Mittlerweile haben laut Hoffmann leider schon viele Anlieger resigniert und aufgegeben.

Die betreffende Lärmschutzwand wurde im Zuge des sechsspurigen Ausbaus der A1 unter Einbeziehung des Anschlussstellenverkehrs auf der B68 in den Jahren 2009 bis 2010 errichtet. Die Entwurfsplanung sah damals eine längere Wand vor. Laut Schreiben des niedersächsischen Wirtschaftsministeriums vom Juli 2018 verlangte der Baulastträger Bund jedoch aus wirtschaftlichen Gründen eine Verkürzung.

Der Einblick in den Schriftwechsel der letzten drei Jahre zeigt: Die Familien Hoffmann und Butke haben ihr Anliegen nicht nur dem Bürgermeister, sondern auch der Landrätin, der niedersächsischen Behörde für Straßenbau und Verkehr, dem niedersächsischen Wirtschaftsministerium und weiteren Politikern vorgetragen. Dabei kommt es Herrn Hoffmann inzwischen so vor, als würden die Zuständigkeiten scheinbar immer nur hin und her geschoben. Für ihn ist jedoch klar: „Der Verkehrslärm an unseren Wohnhäusern an der B68 ist zu laut, macht krank und beeinträchtigt die Wohn- und Lebensqualität.“

Die Anlieger fühlen sich von Behörden und Entscheidern in der Politik allein gelassen und fordern Hilfe und Unterstützung. Als CDU Wallenhorst wollen wir uns darum kümmern, die Anlieger unterstützen und hoffen, dass es zu Entlastungen kommen wird. „Wirksame Abhilfe kann hier nur die verlängerte Lärmschutzwand schaffen,“ ist sich Hoffmann sicher.

Ernst August Schulterobben
CDU Ortsvorsitzender Lechtingen
Foto: CDU Wallenhorst

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