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Wenn der Bürgermeister im Kindergarten und in der Schule vorliest

Im Stuhlkreis liest Bürgermeister Otto Steinkamp den Vorschulkindern des St. Johannes-Kindergartens vor. Foto: André Thöle
Im Stuhlkreis liest Bürgermeister Otto Steinkamp den Vorschulkindern des St. Johannes-Kindergartens vor. Foto: André Thöle
Am Freitag, 16. November, fand der bundesweite Vorlesetag, eine Initiative von DIE ZEIT und der Stiftung Lesen, an verschiedensten Orten in Deutschland statt. So auch im St. Johannes-Kindergarten und in der Erich-Kästner-Schule in Wallenhorst. Hier präsentierte Bürgermeister Otto Steinkamp den Kindern die Bücher „Die kleine Hummel Bommel: Du bist du!“ von Britta Sabbag und Maite Kelly bzw. „Extrawurst für Flatti“ von Barbara Zoschke.

Im Stuhlkreis versammelt hatten sich rund 30 Vorschulkinder des Hollager St. Johannes-Kindergartens. Sie hörten aufmerksam zu, wie die kleine Hummel Bommel das Fliegen lernt. Sie erkennt im Laufe der Geschichte, dass sie dazu keine größeren Flügel, sondern nur eine Portion Mut braucht. „Der kleinen Hummel geht es da fast so wie euch“, erklärte Steinkamp den Kindern, „als Kindergartenkind muss man ja auch noch einiges lernen und dazu braucht man manchmal auch etwas Mut.“

Gute Freunde

In der Erich-Kästner-Schule erzählte der Bürgermeister den Erstklässlern sowie den Vorschulkindern des St. Stephanus-Kindergartens von Flatti, der kleinen Fledermaus, die es satt hat, immer nur in der Gruppe mitzufliegen. Stattdessen übt sie ein Kunststück ein, das jedoch in einem Flugunfall mündet. Von neu gewonnenen Freunden wird sie letztlich wieder gesund gepflegt. „Da hatte Flatti aber Glück, dass er so gute Freunde gefunden hat“, sagte Steinkamp und hoffte, dass es „hier in der Schule auch viele Freunde gibt, die sich helfen und die gegenseitig aufeinander achten.“

Nach dem Besuch des Bürgermeisters setzte die Erich-Kästner-Schule den Vorlesetag weiter fort. Den Erstklässlern folgten die Kinder der Jahrgänge zwei bis vier, die ihren Mitschülerinnen und Mitschülern im Rahmen eines Vorlesewettbewerbs dann selbst weitere Geschichten vorlasen.

Zum Hintergrund

Im Jahr 2004 initiierte die Stiftung Lesen gemeinsam mit der Wochenzeitung DIE ZEIT den Bundesweiten Vorlesetag, der seitdem jedes Jahr im November stattfindet und an dem seit 2011 auch die Deutsche Bahn AG beteiligt ist. Heute gilt der Bundesweite Vorlesetag als das größte Vorlesefest Deutschlands. Der Bundesweite Vorlesetag will ein öffentlichkeitswirksames Zeichen für das Vorlesen setzen und so Freude am Lesen wecken. Die Vorleser an diesem Aktionstag zeigen mit viel Leidenschaft, ehrenamtlich und unentgeltlich, wie schön und wichtig vorlesen ist. Ziel ist es, Begeisterung für das Lesen und Vorlesen zu wecken und Kinder bereits früh mit dem geschriebenen und erzählten Wort in Kontakt zu bringen.

Das Konzept ist einfach: Jeder, der Spaß am Vorlesen hat, liest an diesem Tag anderen vor – zum Beispiel in Schulen, Kindergärten, Bibliotheken oder Buchhandlungen. Auch an ungewöhnlichen Vorleseorten finden Aktionen statt: im Riesenrad, im Flugzeug, in einem Tierpark, in Museen oder als Guerilla-Variante auf einer viel befahrenen Kreuzung – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Weitere Informationen zum Vorlesetag stehen auf der Internetseite www.vorlesetag.de zur Verfügung.

wa/pm, Foto: Gemeinde Wallenhorst / André Thöle

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Pressemitteilungen aus dem Rathaus der Gemeinde Wallenhorst. Diese Beiträge werden durch die Redaktion von „Wallenhorster“ grundsätzlich nicht gekürzt oder bearbeitet. Lediglich die Überschriften und ggf. Einleitungssätze werden von uns redaktionell angepasst. Profil-Foto: Wallenhorster.de

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