Mit „altem Schätzchen“ neue Heizung gewinnen

Auf der Suche nach „alten Schätzchen“: Wallenhorsts Klimaschutzmanager Stefan Sprenger. Foto: Gemeinde Wallenhorst / André Thöle
Auf der Suche nach „alten Schätzchen“: Wallenhorsts Klimaschutzmanager Stefan Sprenger. Foto: Gemeinde Wallenhorst / André Thöle
Seit Mitte Juni sucht die Gemeinde Wallenhorst in einem Wettbewerb den ältesten, noch dauerhaft in Betrieb befindlichen Heizkessel. Alle, die mitmachen möchten, können sich noch bis Samstag (20. August) mit ihrem „alten Schätzchen“ bewerben. Als Hauptgewinn winkt ein neues modernes Brennwertgerät mit einer Leistung von bis zu 24 kW – zur Verfügung gestellt vom Heizungshersteller Buderus. Den Einbau, der ebenfalls Bestandteil des Gewinns ist, übernimmt die Detmer GmbH aus Wallenhorst.

„Wir haben bislang schon zahlreiche Einsendungen erhalten, auch schon von recht alten Geräten. Aber ein museumsreifes Schätzchen war noch nicht dabei“, berichtet Wallenhorsts Klimaschutzmanager Stefan Sprenger. Er weist darauf hin, dass nicht nur der Eigentümer des ältesten Kessels in Zukunft Energie einsparen könne. Denn als weitere Preise stelle die Wallenhorster PURenergy GmbH noch einen hydraulischen Abgleich sowie eine neue Hocheffizienzpumpe zur Verfügung.

Deshalb ermutigt Sprenger auch alle Hauseigentümer, die sich nicht sicher sind, ob ihr Heizungskessel alt genug ist, am Wettbewerb teilzunehmen. „Ziel ist es, dass sich die Hauseigentümer mit ihrer Heizungsanlage auseinandersetzen, da alte Heizungen noch immer einen Großteil des Energieverbrauchs ausmachen und hier ein großes Potenzial zur Einsparung von klimaschädlichen CO2-Emissionen besteht“, erklärt Sprenger. „Zur Erschließung dieses Potenzials erhalten die Eigentümer der zehn ältesten Kessel einen Energie-Check ihres gesamten Hauses.“ Bei dem circa zweistündigen Check ermittelt und beurteilt ein Energieexperte der Verbraucherzentrale das Einsparpotenzial der Heizungsanlage und der Gebäudehülle sowie die Eignung des Hauses zur Nutzung von erneuerbaren Energien. Mitmachen lohnt sich also auch, wenn der eigene Kessel noch kein museumsreifes Alter erreicht hat.

Teilnehmen können Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern, die ihr Eigentum dauerhaft selbst bewohnen. Diese sollten ein Foto vom Typenschild des Heizkessels sowie eine Kopie der letzten Schornsteinfegermessung an die Gemeinde Wallenhorst, Herrn Stefan Sprenger, Rathausallee 1, 49134 Wallenhorst, senden. Einsendeschluss ist Samstag (20. August).

Die Übergabe der Preise an die Gewinner erfolgt auf der Wallenhorster Gewerbeschau am Freitag (16. September).

Nebenkosten, die beim Einbau für zusätzliches Material (Isolierungen, Anbindungen an den Speicher etc.) anfallen sowie der bei einer Heizungsmodernisierung ohnehin gesetzlich vorgeschriebene hydraulische Abgleich, müssen vom Eigentümer getragen werden. Die vollständigen Teilnahmebedingungen können auf der Internetseite www.wallenhorst.de eingesehen werden. Für weitere Auskünfte steht Klimaschutzmanager Stefan Sprenger unter Telefon 05407 888-740 gern zur Verfügung.

pm/wa, Foto: Gemeinde Wallenhorst / André Thöle

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Gemeinde Wallenhorst

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