Nachrichten Politik

Veränderungen im Ruller Zentrum: SPD will Dorferneuerung fortsetzen

Hier wird sich etwas verändern: Die SPD-Ratsmitglieder Hans Stegemann, Claudia Burs, Martin Lange, Stefan Grothaus und Sabine Steinkamp im Kreuzungsbereich St. Bernhardsweg/Parkallee in Rulle. Foto: Hendrik Remme
Hier wird sich etwas verändern: Die SPD-Ratsmitglieder Hans Stegemann, Claudia Burs, Martin Lange, Stefan Grothaus und Sabine Steinkamp im Kreuzungsbereich St. Bernhardsweg/Parkallee in Rulle. Foto: Hendrik Remme
Die Dorferneuerung begleitet Rulle schon seit einigen Jahren. Nach einer Reihe von eher kleineren Projekten ist in den letzten zwei Jahren der zentrale Bereich mit dem Kreisverkehr vor dem Ärztehaus sowie der Klosterstraße neugestaltet worden. Nach Rückmeldung vieler Ruller eine gelungene Sache. Eine Pressemitteilung der SPD.

Jetzt sollen weitere Schritte folgen und auch die Bereiche Markantmarkt/Getränkemarkt/Alte Försterei, das alte Feuerwehrhaus sowie Pfarrheim und Kindergarten an der Klosterstraße im Rahmen der Dorferneuerung ebenfalls in den Blick genommen werden.

Wir als SPD-Ratsmitglieder haben immer betont, dass es oberstes Ziel sein muss, einen Nahversorger mit Vollsortiment im Zentrum von Rulle zu haben. Mit dem inzwischen vorgestellten neuen Betreiber des Marktes ist dies gelungen. Aus dem Einzelhandelsgutachten der Gemeinde Wallenhorst geht jedoch hervor, dass eine Verkaufsfläche von knapp 700 Quadratmetern heute nicht mehr ausreichend ist. Laut Gutachten sind mindestens 1200 Quadratmeter erforderlich, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben.

Die Schaffung einer größeren Verkaufsfläche ist aber nur möglich, wenn das Areal am St. Bernhardsweg/Einmündung Parkallee sowie das gegenüber liegende Alte Feuerwehrhaus insgesamt betrachtet wird. Dabei geht es nicht nur um die Erweiterung des Verbrauchermarktes und um eine anwohnerfreundliche Organisation der Warenanlieferung, sondern auch um den Verbleib des Getränkemarktes, mehr Verkehrssicherheit im Einmündungsbereich der Parkallee sowie grundsätzlich eine sinnvolle Ordnung der Verkehrsflüsse. Erste Planungsentwürfe wurden dem Ausschuss Dorferneuerung Mitte April vorgestellt. Alle Entwürfe sehen vor, dass der Verbrauchermarkt am bisherigen Standort bleibt. Für den Getränkemarkt ergeben sich zwei Möglichkeiten: Verbleib auf dem bisherigen Gelände oder Verlagerung in ein neues Gebäude am Standort des Alten Feuerwehrhauses. Die Alte Försterei würde bei einem Verbleib des Getränkemarktes auf dem bisherigen Areal weichen müssen.

Der Bereich des Kindergartens St. Johannes sowie des Pfarrheims an der Klosterstraße soll ebenfalls in die Dorferneuerung einbezogen werden. Mit dem Neubau der KiTa am Prozessionsweg wird der bisher genutzte Gebäudeteil an der Klosterstraße frei. Sowohl das Grundstück als auch das gesamte Gebäude befinden sich im Eigentum der Kirchengemeinde. Die Bandbreite der Ideen reicht von einem geänderten Nutzungskonzept der bestehenden Immobilie bis hin zu einer kompletten Neubebauung. Auch hierzu wurden dem Ausschuss erste Skizzen vorgestellt. Besonders interessant war dabei die Darstellung der verschiedenen Blickrichtungen auf die Klosterkirche. Dies muss bei einer Veränderung des Baukörpers auf jeden Fall berücksichtigt werden. Die Entscheidung was auf der Fläche an der Klosterstraße verändert wird oder aber neu entsteht bleibt aber den kirchlichen Gremien vorbehalten. Zu einem konstruktiven Dialog sind wir gerne bereit.

Für die gesamte Planung im Rahmen der Dorferneuerung wurde verabredet, dass die vorgestellten Unterlagen auf der Homepage der Gemeinde sowie an geeigneter Stelle in Rulle öffentlich gemacht werden. Jeder Bürger und jede Bürgerin soll so die Möglichkeit erhalten sich zu informieren und auch Ideen und Vorschläge einzubringen. Die Veröffentlichung findet in diesen Tagen statt. Wir freuen uns auf eine spannende Diskussion und viele gute Tipps.

Für die SPD im Wallenhorster Gemeinderat
Hans Stegemann
Ratsmitglied
Foto: Hendrik Remme

Über den Autor

SPD Wallenhorst

Pressemitteilungen der SPD Wallenhorst. Diese Beiträge werden durch die Redaktion von „Wallenhorster“ grundsätzlich nicht gekürzt oder bearbeitet. Lediglich die Überschriften und ggf. Einleitungssätze werden von uns redaktionell angepasst. Profil-Foto: SPD Niedersachsen