Über 60 Mitglieder und Interessierte folgten der Einladung der CDW zum Neujahrsempfang der Wählergruppe im Kolping Pavillon an der Hollager Mühle. Eine Pressemitteilung der CDW.
„Draußen tobt der Schnee und es herrschen Minusgrade. Dennoch sind heute am 11. Januar so viele Menschen unserer Einladung gefolgt. Das hebt erneut das große Interesse an dem mittlerweile traditionellen Neujahrsempfang der CDW heraus und darüber freuen wir uns“, begrüßt Christian Schiffbänker die Gäste. Im Mittelpunkt des Vormittags standen die aktuellen Herausforderungen der Kommunalpolitik sowie die Frage, wie Politik vor Ort den gesellschaftlichen Dynamiken konstruktiv begegnen kann.
Kommunalpolitik, die die Bedürfnisse und Themen der Bürgerinnen und Bürger ernst nimmt, transparent über Rahmenbedingungen aufklärt und Menschen zusammenbringt, ist eine zentrale Voraussetzung für gesellschaftlichen Zusammenhalt. So lässt sich die kurzweilige Veranstaltung zusammenfassen, die Bürgermeister Otto Steinkamp (Gemeinde Wallenhorst) und Oberbürgermeisterin Katharina Pötter (Stadt Osnabrück) mit ihren Grußworten bereicherten.
Bürgermeister Otto Steinkamp rief dazu auf, sich nicht von kleinen, aber lauten Gruppen treiben zu lassen, sondern Politik sachorientiert und verantwortungsvoll zu gestalten. Wallenhorst sei gut aufgestellt, nicht zuletzt durch die vielen Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren und die Gemeinde zu einem starken sowie lebenswerten Ort machen.
Oberbürgermeisterin Katharina Pötter stellte in ihrer halbstündigen Rede die gemeinsamen Bedürfnisse der Menschen in der Region in den Mittelpunkt:
„Freiheit will gestaltet werden – und in dieser Gestaltung sind Grenzen und Gebietskörperschaften zweitrangig“, betonte sie und unterstrich damit die Bedeutung interkommunaler Zusammenarbeit.
Der gemeinsame Bürgermeisterkandidat von CDU und CDW, Michael Lührmann, bedankte sich im Anschluss bei Bürgermeister Steinkamp und Oberbürgermeisterin Pötter für ihre Impulse: „Wir brauchen Menschen, die sich vor Ort engagieren, die Netzwerke gestalten und nutzen, um den Bürgerinnen und Bürgern wichtige Themen in die Verwaltungen zu tragen. So gelingen wirksame Kommunalpolitik und serviceorientierte Verwaltung.“
In diesem Zusammenhang verwies er auf die von der CDW zu Jahresbeginn gestartete Bürgerumfrage. Erste Ergebnisse zeigen, dass sich rund 90 Prozent der teilnehmenden Wallenhorsterinnen und Wallenhorster wohl oder sehr wohl in ihrer Gemeinde fühlen. Vereine sowie Gemeinschaft spielen dabei eine zentrale Rolle. Gleichzeitig wüssten die Bürgerinnen und Bürger sehr genau, wo es Verbesserungsbedarf gibt – und genau dort setze die kommunalpolitische Arbeit der CDW an.
M. Lü./CDW Wallenhorst, Foto: Matthias Owerrin



