TuS Hilter siegt 4:1 TSV Wallenhorst unterliegt im Finale des Kreispokals

Verdiente Sieger: Die 1. Herren des TuS Hilter mit dem Krombacher Kreispokal. Foto: Markus Noldes

Der TSV Wallenhorst hat das Finale des Krombacher Kreispokal gegen TuS Hilter 1:4 (1:2) verloren. Nach einem guten Start und der 1:0 Führung, schlug Hilter in der Hitze von Wallenhorst gleich vier Mal eiskalt zu und durfte am Ende den Pokal in die Höhe halten.

Es hatte so gut angefangen, als Nils Jonte Geers in der 13. Minute das Team des TSV Wallenhorst in Führung brachte. Danach entwickelte sich ein ausgeglichnes Spiel, ehe Hilter das Spiel kurz vor der Halbzeit drehte. Schäfer mit einem Doppelschlag in der 41. und 45.+1 Minute sorgte dafür, dass aus der guten Ausgangslage ein Rückstand wurde.

Die Vorentscheidung: Ferringo feiert seinen Treffer zum 1:4 für den TuS Hilter. Foto: Markus Noldes

Nach der Halbzeit waren die Gäste sofort wieder wach, so dass das Spiel nach knapp 60 Minuten entschieden war. Denn in der 55. Minute traf erst Pfannenstiel scheinbar die Wallenhorster ins Mark. Die haderten noch mit dem dritten Gegentor, als Ferringo nach einer schönen Einzelaktion schon zum 1:4 traf (57. Min). Danach entwickelte sich ein faires, ausgeglichnes Spiel, bei dem TuS Hilter das Geschehen kontrollierter, während auf Wallenhorster-Seite die zündende Idee für ein Comeback fehlte. Angesichts der Hitze wenig verwunderlich. So sackten nach dem Abpfiff nicht nur die Verlierer, sondern auch viele der Gewinner zu Boden. Zu anstrengend war an diesem Nachmittag das Fußballspielen. Dann begannen auf Hilter-Seite aber die Feierlichkeiten.

“Es konnte keiner erwarten, dass wir es bis ins Finale schaffen. Wir sind einen überragenden Weg gegangen”, fasste TSV-Trainer Tony Harsdorf die Pokalsaison zusammen. Die ist zwar beendet, aber in der Liga geht es noch weiter. Dort liegt das Team auf Rang drei mit 5 Punkten Rückstand – aber auch mit zwei Spielen weniger als Blau-Weiß Hollage. “Es steht jedem Spieler zu jetzt zu trauern, aber ab morgen müssen wir wieder aufstehen”, so Harsdorf mit Blick auf noch vier ausstehende Spiele.

Text & Fotos: Markus Noldes

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Markus Noldes

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