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CDW zu Klimaveränderungen: Agieren statt reagieren

Auch im Hollager Berg sind die Folgen langanhaltender Trockenheit unübersehbar, hier im Dezember 2020. Foto: CDW
Auch im Hollager Berg sind die Folgen langanhaltender Trockenheit unübersehbar, hier im Dezember 2020. Foto: CDW
Erinnern Sie Sich noch an den 25. November 2005? Es begann gegen 16 Uhr zu schneien und um 19 Uhr lagen circa 40 cm Schnee. Kein Auto konnte den Hof verlassen. Wir waren gezwungen die Kinder auf den Schlitten zu setzen und zu Fuß zu gehen. Im letzten Jahr gab es im gesamten Winter keinen Schnee!
Blick vom Achtermann (Harz) in Richtung Brocken im Oktober 2020. Foto: CDW
Blick vom Achtermann (Harz) in Richtung Brocken im Oktober 2020. Foto: CDW

Der Achtermann ist der zweithöchste Berg in Niedersachsen. Von dort hat man einen wunderbaren Blick auf den Brocken und auf den Wurmberg. Heute sehen die Bäume aus der Ferne wie graue, abgebrochenen Spargel aus. Der Harz ist grau geworden. Das wichtigste Thema aktuell ist die Bekämpfung des Coronavirus. Parallel müssen wir uns auf die Folgen des Klimawandels vorbereiten und den Klimaschutz entscheidend voranbringen.

Die Folgen des Klimawandels werden auch hier bei uns ganz deutlich. Beim Besuch unserer hiesigen Naherholungsgebiete, dem Nettetal, die Königstannen, der Hollager Berg oder am Kanal sind die Folgen unübersehbar.

Der Borkenkäfer ist kein Phänomen, welcher nur im Harz sein Unwesen treibt. Unsere Förster kommen mit der Rodung der toten Fichten auch in unserer Gegend kaum nach. Die milden Winter – neben den trockenen Sommern – führen dazu, dass Fichten in unseren Breiten nicht mehr zu halten sind und werden auf Kurz oder Lang aus unserer Region verschwinden. Starkregenereignisse sorgen für vollgelaufene Keller und bringen unsere Kanalisation immer mehr an ihre Grenzen. Gleichzeitig wird ein grüner Rasen im Sommer immer seltener und die Trockenheit sorgt für leere Flüsse.
Es gibt noch unzählig viele weitere Folgen.

Hierauf müssen wir auch als Kommune reagieren! Wir haben viele Baustellen. Es bleiben die bekannten Maßnahmen zum Klimaschutz:
• Reduzierung des CO2-Ausstoßes,
• Verminderung des individuellen Personenverkehrs,
• Sparen beim Wasser- und Energieverbrauch,
• weniger Versiegelungen.

Um für die Folgen der Klimaveränderung sind jetzt weitere Maßnahmen notwendig:
• Verminderung der Waldbrandgefahr aber auch
• die Sicherstellung des Trinkwassers,
• das Vorbereiten auf Starkregenereignisse und der
• Erhalt der Flora und Fauna

Zum Thema Klimaschutz sind wir in Wallenhorst auf einem guten Weg. Mit dem Klimaschutzkonzept haben wir uns für die nächsten Jahre gute Maßnahmen vorgenommen. Viele sind bereits umgesetzt worden und viele warten auf noch auf ihre Umsetzung. Wir als CDW wollen erreichen, dass Wallenhorst die Klimaschutzmaßnahmen in gleicher Intensität fortsetzt und sich gleichzeitig gut auf die Folgen des Klimawandels vorbereitet.

Dirk Hagen/CDW/pm, Fotos: CDW

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