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CDW/W stellt Antrag zur Förderung der Regenwassernutzung

Starkregenereignisse, Dürreperioden, Nachhaltigkeit. Das sind die Schlagworte, die die CDW/W als Anlass sahen, den Bereich der Regenwassernutzung näher zu betrachten und einen Antrag im Ausschuss für Umwelt, Energie, Klimaschutz und digitale Entwicklung der Gemeinde Wallenhorst zur Förderung der Regenwassernutzung zu stellen. Symbolfoto: Werner Augustin Jukel / Pixabay
Starkregenereignisse, Dürreperioden, Nachhaltigkeit. Das sind die Schlagworte, die die CDW/W als Anlass sahen, den Bereich der Regenwassernutzung näher zu betrachten und einen Antrag im Ausschuss für Umwelt, Energie, Klimaschutz und digitale Entwicklung der Gemeinde Wallenhorst zur Förderung der Regenwassernutzung zu stellen. Symbolfoto: Werner Augustin Jukel / Pixabay
Starkregenereignisse, Dürreperioden, Nachhaltigkeit. Das sind die Schlagworte, die die CDW/W als Anlass sahen, den Bereich der Regenwassernutzung näher zu betrachten und einen Antrag im Ausschuss für Umwelt, Energie, Klimaschutz und digitale Entwicklung der Gemeinde Wallenhorst zur Förderung der Regenwassernutzung zu stellen. Eine Pressemitteilung der CDW.

Insbesondere die Nutzung dieses kostbaren Gutes, aber auch die Zurückhaltung, um das Kanalsystem nicht zu überlasten, stehen hier im Vordergrund.

Die CDW/W möchte im Folgenden Möglichkeiten der Regenwassernutzung darstellen und die Umsetzung über das Förderprogramm der Gemeinde Wallenhorst für die Wallenhorster Bürgerinnen und Bürger attraktiv machen:

  1. Regenwasserrückhalt

Das in Zisternen aufgefangene Regenwasser dient der Gartenbewässerung, so dass nicht das aufbereitete Leitungswasser genommen werden muss. In extremen Dürrephasen, in denen u. U. ein Wässern mit Leitungswasser behördlich untersagt ist, kann der Garten gewässert werden. Somit dient das Regenwasser zum Werterhalt der gepflanzten Gewächse. Wer möchte, kann das Wasser auch für die Toilettenspülung und Waschmaschine nutzen. Das Risiko der Überlastung der Regenkanalisation bei Starkregenereignissen wird minimiert, vorhandene Systeme müssen nicht vergrößert werden.

  1. Rigolen

Rigolen verlangsamen die Regenwasserversickerung und erhöhen den Grundwasserspiegel. Außerdem wird das Klima der bodennahen Luftschichten verbessert. Auch erfolgt wiederum eine Entlastung des Kanalsystems. Des Weiteren erfordern Rigolen einen sehr geringen Wartungsaufwand. Die Vorschrift, eine Versickerung der Ableitung in die Kanalisation vorzuziehen, wird durch Rigolen bedient.

Hier der Bau einer Rigole auf dem Grundstück eines Einfamilienhauses Foto: Alexander Poske, Garten- und Landschaftsbau, Wallenhorst
Hier der Bau einer Rigole auf dem Grundstück eines Einfamilienhauses
Foto: Alexander Poske, Garten- und Landschaftsbau, Wallenhorst
  1. Dachbegrünung

Hier ist der vorrangige Nutzen die Biodiversität. Aber auch der verlangsamte Fluss der Niederschläge in das Kanalsystem beugt einer Überlastung dieses Systems vor, wenn nicht sowieso auch dieses Wasser in Rigolen oder Zisternen geleitet wird.

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass sowohl die Bürgerinnen und Bürger als auch die Gemeinde profitieren: Erstgenannte haben den oben erwähnten Nutzen des Regenwassers und ersparen sich die Kanalgebühren, die Gemeinde muss nicht das Kanalsystem vergrößern. Der besondere Hinweis erfolgt dahingehend, dass die Förderung sowohl für Neubauten als auch für Bestandsbauten möglich ist.

Für die CDW/W
Helge Nestler
Symbolfoto oben: Werner Augustin Jukel / Pixabay

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CDW Wallenhorst

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