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CDW/W: 100 Tage nach dem Zusammenschluss

Das Team der CDW in Wallenhorst. Foto: CDW
Das Team der CDW in Wallenhorst. Foto: CDW
Vor etwa 100 Tagen haben sich die Mitglieder der im Rat vertretenen Fraktionen Christlich ,Demokratisch für Wallenhorst CDW/W, Wallenhorster Wählergemeinschaft WWG und Unabhängige Wählergemeinschaft Wallenhorst UWG zu einer Wählergruppe zusammen geschlossen. Der Zusammenschluss erfolgte durch den Eintritt der Fraktionsmitglieder der WWG und der UWG in die CDW/W.

Die Absicht, die Wählergruppen zusammenzuführen, ist in den letzten Jahren immer wieder diskutiert und für sinnvoll erachtet worden. Die drei Fraktionen vereinte die Erkenntnis, dass für die wichtigen Themen einer Kommune nicht ein bestimmtes Parteibuch entscheidend ist. Kindergärten, Schulen, Gewerbeansiedlungen, Wohnsituation, Kulturförderung und derzeit insbesondere die finanzielle Situation: Alle drei Fraktionen waren und sind davon überzeugt, dass für all‘ diese Aufgaben allein das Zusammenspiel zwischen Politik und den Bürgern entscheidend ist. Es gibt keine schwarzen, grünen, gelben oder roten Herausforderungen –es gibt nur gute und schlechte Lösungen.

Bei wesentlichen Entscheidungen bestand zwischen den Wählergruppen vor dem Zusammenschluss weitgehend Konsens. Der gemeinsame Einsatz für den Ausbau der sozialen Infrastruktur, die Ausweisung eines größeren Gewerbegebietes, die Schaffung von Wohnraum, der Erwerb von Stromnetzen und viele Umweltmaßnahmen sind Beispiele für die übereinstimmende politische Ausrichtung der Wählergruppen. Aufgrund der langjährigen Zusammenarbeit im Rat und vielen Gesprächen hatten sich die Beteiligten der bislang getrennt agierenden Wählergruppen angenähert, es ist „etwas gewachsen“.

Mit zwölf Mitgliedern ist die CDW/W nunmehr die größte Fraktion im Rat der Gemeinde und kann mit mehr Gewicht inhaltlich arbeiten und Politik machen. Ein großes Anliegen ist den Mitgliedern dabei die Art des Umgangs miteinander. Weniger soll über öffentliche Anträge „politisch gepunktet“ werden – wichtiger ist die Beteiligung relevanter Gruppen und eine gemeinsam getragene Entscheidung. Es gilt: lieber eine gute und langfristige, als eine (vor) schnelle und öffentlichkeitswirksame Lösung.

Leider waren die ersten einhundert Tage stark durch die Pandemie geprägt. Fraktionssitzungen fanden als Video-Konferenzen statt. Präsenzveranstaltungen waren nicht möglich. Mit Hilfe der technischen Möglichkeiten konnten die anstehenden Projekte jedoch beraten und einmütige Entscheidungen getroffen werden. Hervorzuheben sind dabei die vielen Beratungen zum Haushalt 2021, der in Corona-Zeiten für alle Beteiligten eine ganz besondere Herausforderung war. Zu den Themen „Gesundheitsschutz von Kindern und Jugendlichen in Schulen und Kitas durch Luftfiltersysteme“ und „Regenwasser ist wertvoll: Wir wollen unsere natürliche Ressource besser nutzen“ wurden Anträge gestellt und damit wichtige Themenfelder aufgegriffen.

In der Zukunft möchte die CDW/W als starke Wählergruppe ihre Chancen nutzen, Verantwortung übernehmen und hartnäckig für ihre Ziele arbeiten. Als Wählergruppe wird sich die CDW/W bei der Gemeinderatswahl 2021 dem Votum der Wallenhorster Wählerinnen und Wähler stellen.

Für die CDW/W-Fraktion
Manfred Gretzmann
Foto: CDW/W

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CDW Wallenhorst

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