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Betriebe lernen Nachwuchskräfte durch Arbeitsproben kennen

Bereits bei der Ausbildungsplatzbörse 2014 konnten Jugendliche an einigen Ständen ihre Fähigkeiten und Stärken anhand von Arbeitsproben testen. Dieses Konzept wird mit dem Berufsorientierungsparcours nun durchgängig fortgesetzt. Die teilnehmenden Betriebe haben so die Chance, frühzeitig ihre künftigen Auszubildenden kennen zu lernen. Foto: Thomas Remme / Gemeinde Wallenhorst
Bereits bei der Ausbildungsplatzbörse 2014 konnten Jugendliche an einigen Ständen ihre Fähigkeiten und Stärken anhand von Arbeitsproben testen. Dieses Konzept wird mit dem Berufsorientierungsparcours nun durchgängig fortgesetzt. Die teilnehmenden Betriebe haben so die Chance, frühzeitig ihre künftigen Auszubildenden kennen zu lernen. Foto: Thomas Remme / Gemeinde Wallenhorst
Viele Betriebe haben Schwierigkeiten, geeigneten Nachwuchs zu finden. Und den Personalverantwortlichen fällt es oft schwer, nur anhand der Bewerbungen die richtigen Auszubildenden für ihr Unternehmen auszuwählen. Der Berufsorientierungsparcours – kurz B.O.P. – im Wallenhorster Schulzentrum zeigt einen erfolgreicheren Weg auf.

Hier präsentieren Wallenhorster und weitere regionale Unternehmen ihre Ausbildungsberufe anhand von typischen Tätigkeiten. Die teilnehmenden Jugendlichen der weiterführenden Schulen in Wallenhorst absolvieren verschiedene Arbeitsproben und stellen so fest, ob ihnen die Ausbildung liegt.

„Für die Jugendlichen geht es vor allem darum, ihre Talente und Fähigkeiten zu entdecken. Oft wissen sie gar nicht über das breite Spektrum der angebotenen Ausbildungsberufe ihrer Betriebe vor Ort Bescheid“, so Kerstin Hüls von der Servicestelle Schule-Wirtschaft der MaßArbeit. Die Servicestelle organisiert den Berufsorientierungsparcours Wallenhorst gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung der Gemeinde Wallenhorst sowie der Alexanderschule und der Realschule Wallenhorst. Die Veranstalter wollen mit diesem Schritt die Jugendlichen noch zielgerichteter auf die Berufswahl vorbereiten.

Für die Arbeitgeber ist der B.O.P. natürlich auch von besonderem Interesse, so die Einschätzung des Wallenhorster Wirtschaftsförderers Frank Jansing. „Die Unternehmen lernen die Jugendlichen in einer Arbeitssituation kennen und erleben so ganz praktisch, ob sie etwa geschickt mit Werkzeug umgehen können oder ein Händchen für den richtigen Umgang mit Patientinnen und Patienten haben“, so Jansing. Kein Wunder also, dass der größte Teil der rund 30 Plätze für Unternehmen schon belegt ist. „Einige Betriebe können jedoch noch mitmachen und diese Chance für ihre Nachwuchsgewinnung nutzen.“

Die Veranstaltung findet am Freitag, 24. Februar 2017, von 8 Uhr bis etwa 13 Uhr im Schulzentrum Wallenhorst statt. Der Berufsorientierungsparcours ersetzt die bisherige als klassische Messe gestaltete Wallenhorster Ausbildungsplatzbörse. „Mit dem erweiterten Konzept eines B.O.P. können wir noch stärker auf die Bedürfnisse der Betriebe und potenziellen Auszubildenden eingehen“, berichtet Kerstin Hüls. Gemeinsam mit den übrigen Organisatoren erwartet sie eine spannende Veranstaltung. Für Betriebe, die sich noch kurzfristig über eine aktive Teilnahmemöglichkeit informieren möchten gibt es weitere Informationen bei Kerstin Hüls, Servicestelle Schule-Wirtschaft der MaßArbeit, Telefon: 0541 6929-660, E-Mail: kerstin.huels@massarbeit.de.

pm/lkos/K. Lü., Foto: Gemeinde Wallenhorst / Thomas Remme

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Landkreis Osnabrück

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19. Oktober 201914:00 - 17:00
Heimathaus “Hollager Hof v. 1656 e.V.”, Uhlandstr. 20, Wallenhorst-Hollage, Niedersachsen, 49134, Deutschland https://hollager-hof.de/event/bilderausstellung-karin-bormann-5/

?Wörtlich genommen?, heißt die Ausstellung von Karin Bormann im Heimathaus ?Hollager Hof?. Die Bramscher Künstlerin zeigt 74 ihrer insgesamt 370 kleinformatigen Zeichnungen der Serie ?wörtlich genommen?, die sie mit Feder und Farbstiften gezeichnet hat. Karin Bormann liebt die Sprache mit ihren hintergründigen Begriffen, anschaulichen Redewendungen und Wortspielen, denn die deutsche Sprache ist ungewöhnlich reich an bildhaften Begriffen. Seit 2010 verfolgt sie die Idee, diese Begriffe in Bilder umzuwandeln, sie an -?schau?lich zu machen mit Feder und Farbstift. Karin Bormann nimmt sie wörtlich und zerlegt die bildhaften Begriffe ...

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