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Wallenhorster Polizei gibt Tipps zum Einbruchsschutz

Verwüstung nach einem Einbruch durch ein Fenster. Foto: Polizeistation Wallenhorst
Verwüstung nach einem Einbruch durch ein Fenster. Foto: Polizeistation Wallenhorst
Die Polizei Wallenhorst hat unserer Redaktion einige Tipps und Hinweise zum Einbruchsschutz zur Veröffentlichung übermittelt. Wie von uns berichtet häufen sich traditionell in der dunklen Jahreszeit die Einbrüche. Verdächtige Personen und Fahrzeuge sollten am Besten gleich über die 110 gemeldet werden.

Wie kann ich mein Haus gegen Einbrecher sichern?

Ungebetene Gäste müssen draußen bleiben!

In meine Wohnung oder mein Haus lasse ich nur Personen, die ich kenne oder vorher eingeladen habe. Nur gibt es leider auch Menschen, die ohne mein Einverständnis in meine Privatsphäre eindringen und liebgewonnene Gegenstände mitnehmen. Sie durchwühlen zudem noch sämtliche Schränke und schmeißen die Sachen auf den Boden.

Das gilt es zu verhindern! Aber wie?

Schon einfache mechanische Nachrüstungen an Fenster und Türen können das Einbruchsrisiko erheblich reduzieren. Denn eine längere „Arbeitszeit“ des Täters erhöht das Entdeckungsrisiko.

Der Täter will nicht ertappt werden und möglichst schnell mit der Beute den Tatort wieder verlassen.

Wie gehen die Täter vor und wie kann ich den Einbruch verhindern?

Häufig hebeln die Täter, z.B. mit einem Schraubenschlüssel, ebenerdige Fenster oder Terrassentüren auf. Nicht gesicherte Elemente sind dadurch in wenigen Sekunden geöffnet. Diese Vorgehensweise ist geräuschlos und damit ist das Entdeckungsrisiko sehr gering. Scheitern diese Hebelversuche, nimmt der Täter auch schon mal einen Stein aus dem Garten und wirft die Glasscheibe in Höhe des Fenstergriffes ein. Der ungebetene Gast greift durch, um den nicht abgeschlossenen Griff, und damit auch das Fenster zu öffnen.

Da es sich bei über 40 Prozent der Einbrüche um Einbruchsversuche handelt verdeutlicht, dass die mechanischen Sicherungen ihre Wirkung haben.

Die Polizei Bramsche bietet ihnen dazu eine Beratung vor Ort an, um eine Schwachstellenanalyse durchzuführen.

Wie kann ich die Polizei bei ihrer Arbeit unterstützen?

Nachbarn können sich gegenseitig, und auch der Polizei beim Schutz vor Kriminalität helfen. Ganz einfach schon durch eine höhere Aufmerksamkeit für alles, was in ihrer Wohngegend passiert.

Die Polizei kann nicht überall sein, aber der Nachbar ist meistens in der Nähe. Ihm fallen verdächtige Personen oder Fahrzeuge auf.

Autos mit auswärtigen Kennzeichen fahren mehrmals langsam durch die Siedlung!? Vielleicht suchen Einbrecher gerade ein lohnendes Objekt?

Fremde klingeln an mehreren Haustüren und betreten Nachbargrundstücke. Vielleicht wollen sie nur überprüfen, ob jemand zu Hause ist?

Alarmieren Sie dann sofort die Polizei!

Lieber einmal mehr 110 wählen!

Die Polizei ist für ihre Hinweise dankbar. Hören Sie auf ihr Bauchgefühl!

Anhaltspunkte für die Entscheidung, den Notruf 110 zu wählen können sein:

  • Hilferufe
  • Ausgelöste Alarmanlage in der Nachbarschaft
  • Verdächtige Geräusche in der eigenen Wohnung
  • Verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Wohngebiet oder auf den Nachbargrundstücken

Weitere Informationen finden Sie unter: aktion-sicher-wohnen.de und k-einbruch.de

Ihre Polizeistation Wallenhorst, Foto: Polizei Wallenhorst

Über den Autor

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Eigene Beiträge der Redaktion „Wallenhorster“. Ggf. basierend auf Informationen von Drittanbietern. Weitere Informationen über die Redaktion „Wallenhorster“ hier und im Impressum.

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