Staatssekretär überreicht „Check“ Wallenhorst will Wege von Stolperfallen befreien

Matthias Wunderling-Weilbier überreicht die Urkunde für den „Fußverkehrs-Check“ an Rüdiger Mittmann und Stefan Brune im Beisein von Christian Berndt (von links). Foto: LNVG/Wilde
Matthias Wunderling-Weilbier überreicht die Urkunde für den „Fußverkehrs-Check“ an Rüdiger Mittmann und Stefan Brune im Beisein von Christian Berndt (von links). Foto: LNVG/Wilde
Wallenhorst ist eine von zehn Kommunen in Niedersachsen, die eine komplette Landesförderung für einen „Fußverkehrs-Check“ bekommen. Noch in diesem Jahr sollen dort die Wege von Bürgerinnen und Bürgern sowie Expertinnen und Experten unter die Lupe genommen werden – dabei geht es unter anderem um Sicherheit und Barrierefreiheit.

Zum offiziellen Auftakt des Projekts überreichte Matthias Wunderling-Weilbier, Staatssekretär im Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Bauen, am Montag (4. Mai) die Urkunde für den „Fußverkehrs-Check“ an Wallenhorsts Klimaschutzmanager Stefan Brune und Rüdiger Mittmann, Allgemeiner Stellvertreter von Bürgermeister Otto Steinkamp. „Die Checks sind wichtige und konkrete Schritte für Kommunen zur Verkehrswende. Und es sind wichtige und konkrete Schritte für Bürgerinnen und Bürger“, sagte Wunderling-Weilbier. Das Land habe sich deshalb auch entschieden, das Projekt zu verstetigen: „Wir fördern das Projekt jetzt jedes Jahr.“

Geringer Aufwand – großer Nutzen

Wallenhorst ist eine von nur zehn Kommunen, die in diesem Jahr eine komplette Landesförderung für die Fußverkehrs-Checks bekommen. Für alle zehn Kommunen stehen 200.000 Euro zur Verfügung. Die „MOBILOTSIN“, die Beratungseinheit der Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG), koordiniert die Aktion. LNVG-Geschäftsführer Christian Berndt ordnet ein: „Das Zu-Fuß-Gehen ist die verlässlichste Form des Nahverkehrs. Wallenhorst bekommt ein Komplettpaket. Das schnürt unsere Beratungseinheit, die MOBILOTSIN. Für die Kommunen ist der Aufwand für Planung und Durchführung also vergleichsweise gering – aber der mögliche Nutzen groß.“ Augenzwinkernd ergänzt der Geschäftsführer: „Am Zu-Fuß-Gehen verdient auch kein Mineralölkonzern.“

Begehungen mit Bürgerinnen und Bürgern

Voraussichtlich im Sommer soll es in Wallenhorst konkret werden. Unter anderem soll es zwei Begehungen mit Bürgerinnen und Bürgern geben. Dabei werden Fragen wie „Wo kann man gut und sicher zu Fuß gehen?“, „Wo fehlt Platz?“, „Wo könnten vielleicht Sitzbänke einen Fußweg attraktiver machen?“ oder „Wo gibt es weitere Probleme wie mangelnde Sichtbeziehungen zu Autofahrern?“ thematisiert. Auch Schulwege werden geprüft. Stefan Brune erläutert: „Uns ist es wichtig, viele Bürgerinnen und Bürgern zu beteiligen. Dies wird im Rahmen von zwei öffentlichen Workshops stattfinden. Auch die entsprechenden Verbände und Akteure werden wir dazu einladen.“

wa/pm, Foto: LNVG/Wilde

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Gemeinde Wallenhorst

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