42-Tage-Challenge per App Wallenhorst nimmt am „Klimathon“ teil

Wallenhorsts Klimaschutzmanager Stefan Brune zeigt die Klimathon-App. Foto: André Thöle / Gemeinde Wallenhorst
Wallenhorsts Klimaschutzmanager Stefan Brune zeigt die Klimathon-App. Foto: André Thöle / Gemeinde Wallenhorst
Klimaschutz wird oft groß gedacht, doch bereits mit kleineren Aktionen oder leichten Anpassungen im Alltag lässt sich eine Menge erreichen. Genau das ist die Idee hinter dem Projekt des Klimathons. Zum ersten Mal nehmen daran in diesem Jahr die sechs Hufeisen-Kommunen Wallenhorst, Belm, Bissendorf, Georgsmarienhütte, Hagen a.T.W. und Hasbergen teil.

Alle Einwohnerinnen und Einwohner können mitmachen – einzeln oder im Team. Die Teilnahme ist kostenlos. Der Startschuss fällt am Montag (16. März).

Was ist der Klimathon?

Klimathon – der Begriff erinnert an die wohl bekannteste Distanz im Laufsport, dem Marathon. Das ist natürlich kein Zufall: Denn auch beim Klimathon handelt es sich in gewisser Weise um einen Wettbewerb, mit dem Ziel, möglichst viel CO2 einzusparen. Allerdings muss dafür niemand seine Laufschuhe anziehen und auf die Laufbahn gehen, sondern der Wettbewerb wird komplett digital über eine App gesteuert.

Aufgaben oder Challenges

Wer beim Klimathon mitmachen möchte, lädt sich die kostenfreie App „2zero Klimathon“ herunter und tritt der gemeinsamen Community der Hufeisen-Region bei. Nach der Berechnung des eigenen CO2-Fußabdrucks erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in der App dann ab dem Start der Aktion am Montag (16. März) genau 42 Tage lang verschiedene Aufgaben oder Challenges, mit denen der eigene CO2-Fußabdruck reduziert werden kann. Dabei zeigt die App an, wie viel CO2 bei bestimmten Aktionen, Verhaltensweisen oder Aktivitäten anfällt, und wie sich Einsparungen erzielen lassen.

Die Aufgaben und Challenges sind dabei bewusst auf alltägliche Situationen gemünzt: Kräutertee statt Kaffee zu trinken, lieber den Bus zu nehmen als mit dem eigenen Auto zu fahren oder verstärkt auf Mülltrennung zu achten, sind dabei nur einige Beispiele. Unterteilt sind die Challenges in sechs unterschiedliche Kategorien wie Ernährung, Wohnen, Konsum oder Mobilität.

Einzeln oder im Team gewinnen

Mit dem Erledigen der Aufgaben oder Challenges werden Punkte gesammelt. Wer die meisten Punkte sammelt und damit am meisten CO2 einspart, kann sich auf tolle Gewinne freuen. Es ist möglich als Einzelstarter mitzumachen oder in einem Team – zum Beispiel als Schulklasse – anzutreten. Neben dem Fußabdruckrechner und den Challenges bietet der Klimathon noch spannende weitere Inhalte wie die „KlimaGoodNews“ oder aufschlussreiche Quizfragen. Auch deshalb lohnt es sich, nach dem sechswöchigen Klimathon weiterhin ein Blick in die App zu werfen. Ein Jahr lang stehen die Inhalte der App zur Verfügung.

Weitere Informationen

Mit Teilnahme am Klimathon will die Hufeisen-Region zeigen, dass Klimaschutz nicht kompliziert und auch nicht mit Verzicht verbunden sein muss. Jeder kann einen Teil dazu beitragen, den CO2-Ausstoß zu reduzieren – und wenn es nur der etwas klimabewusstere Einkauf ist. Die Teilnahme am ersten Hufeisen-Klimathon ist kostenlos. Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite hufeisen-region.2zero.earth.

Das Projekt wird durch das Leader-Förderprogramm der Hufeisen-Region finanziell unterstützt.

wa/pm, Foto: André Thöle / Gemeinde Wallenhorst

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Gemeinde Wallenhorst

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