„Muss man mögen“ lautet der Titel des zwölften Bühnenprogramms, dass Maybebop am Freitag, 13. März, in der Wallenhorster Sporthalle präsentierten. „Muss man mögen“ dürfte auch das Fazit der gut 600 Gäste sein, denn die A-Cappella-Künstler boten wieder einmal hochkarätigen Gesang in Kombination mit einer harmonischen Lichtinszenierung und gekonnt eingesetzter Videokunst – ein Gesamtpaket, das überzeugte.
Doch damit nicht genug. Die vier Sänger boten nicht nur ihre perfekt inszenierte Bühnenshow, sondern zeigten auch eindrucksvoll, dass sie unter Mitwirkung des Publikums die Kunst der spontanen Improvisation beherrschen. „On top“ gab es für die Gäste außerdem einen Vorgeschmack auf das brandneue Programm, welches erst am 1. Mai im Großen Saal der Hamburger Laeiszhalle seine offizielle Premiere feiern wird.
Wie gewohnt zeigten Maybebop auch dieses Mal, dass sie nicht nur singen und unterhalten können, sondern auch eine Band mit Haltung sind, die aktuelle Themen gesellschaftskritisch verarbeitet. Influencer und andere gerne berühmte „dumme Leute“ bildeten dabei nur eines der Themenfelder ab, welches die Künstler humorvoll oder feinfühlig mit einer Prise schwarzen Humors gewürzt servierten. Einen Kontrapunkt hingegen setzten etwa die Vertonungen von Johann Wolfgang von Goethes Balladen „Der König in Thule“ und „Erlkönig“ auf dem 18. Jahrhundert. Konzertmomente mit Gänsehautgarantie – muss man mögen.
wa/pm, Fotos: André Thöle / Gemeinde Wallenhorst













