Mit dem traditionellen Grünkohlessen in Karls Scheune ist die SPD Wallenhorst mit rund 50 Gästen in das Kommunalwahljahr 2026 gestartet. Im Mittelpunkt des Abends standen neben dem politischen Austausch auch die Ehrung langjähriger Mitglieder sowie ein Ausblick auf die kommenden Monate durch den von der SPD unterstützten Bürgermeisterkandidaten Christian Böwer. Eine Pressemitteilung der SPD.
Der SPD-Vorsitzende Hendrik Remme eröffnete die Veranstaltung und verband in seiner Begrüßung das traditionelle Essen mit einer politischen Botschaft: Grünkohl stehe für Bodenständigkeit, Geduld und klare Haltung – Eigenschaften, die auch in der Kommunalpolitik gefragt seien. „Gute Lösungen entstehen selten im Eiltempo. Sie brauchen Zeit, Dialog und die Bereitschaft, dranzubleiben“, so Remme.
Bürgermeister Otto Steinkamp gab einen kurzen Überblick über aktuelle Themen aus dem Rathaus. Wallenhorst sei die erste Gemeinde im Landkreis, die nicht nur einen beschlossenen, sondern auch bereits vom Landkreis genehmigten Haushalt vorweisen könne. Das sei eine wichtige Grundlage für Handlungsfähigkeit und Planungssicherheit im laufenden Jahr.
Einen Schwerpunkt des Abends bildete die Rede von Christian Böwer. Der unabhängige Bürgermeisterkandidat dankte der SPD Wallenhorst für das einstimmige Votum der Mitgliederversammlung und die Unterstützung in den ersten Wochen nach seiner Nominierung. Besonders hob er die enge Zusammenarbeit und Unterstützung durch den SPD-Fraktionsvorsitzenden Guido Pott, MdL, hervor. Böwer machte zugleich deutlich, dass in den kommenden Monaten Teamgeist und Präsenz entscheidend seien: „Wir wollen in Wallenhorst, Lechtingen, Rulle und Hollage ansprechbar sein, zuhören und miteinander ins Gespräch kommen“, so Böwer.

Ein besonderer Moment des Abends waren die Ehrungen für langjähriges Engagement in der Sozialdemokratie. Für 50 Jahre Mitgliedschaft wurde Gerd Hohoff ausgezeichnet. Ruth Möller und Hans Stegemann wurden für jeweils 25 Jahre Parteizugehörigkeit geehrt. Der Ortsverein würdigte damit die jahrzehntelange Verbundenheit und das kontinuierliche Engagement der Jubilare. „Wer über so lange Zeit Verantwortung übernimmt, mitträgt und sich einbringt, stärkt nicht nur eine Partei, sondern auch das demokratische Fundament vor Ort“, unterstrich Remme.

Der SPD-Fraktionsvorsitzende und Landtagsabgeordnete für Wallenhorst Guido Pott zog ein positives Fazit des Abends: „Das Grünkohlessen hat erneut gezeigt, wie wichtig persönliche Begegnungen, Austausch und Zusammenhalt für die kommunalpolitische Arbeit sind – und dass wir als Ortsverein geschlossen und motiviert in das Kommunalwahljahr 2026 starten.“
Für die SPD Wallenhorst
Hendrik Remme
Vorsitzender SPD Wallenhorst
Fotos: SPD Wallenhorst



