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Erschließung im Gewerbepark Wallenhorst am Schwarzen See beginnt

Vertreter der Ratsfraktionen, der Gemeindeverwaltung, der Westnetz GmbH und der Niedersächsischen Landgesellschaft (NLG) nehmen den Beginn der Bauarbeiten für die Erdverkabelung in Augenschein. Foto: André Thöle
Vertreter der Ratsfraktionen, der Gemeindeverwaltung, der Westnetz GmbH und der Niedersächsischen Landgesellschaft (NLG) nehmen den Beginn der Bauarbeiten für die Erdverkabelung in Augenschein. Foto: André Thöle
Gut 30 Hektar Gewerbefläche in bester Lage entstehen demnächst in Wallenhorst im Bereich des Schwarzen Sees. Um die Flächen für interessierte Unternehmen weiter zu optimieren, lässt die Gemeinde Wallenhorst derzeit die Freileitung, die das Gebiet durchschneidet, in die Erde verlegen.

Bernd Igelbüscher, Projektleiter der Westnetz GmbH, erläutert während eines Ortstermins am Mittwoch, 7. November, dass in den nächsten drei bis vier Monaten sechs Leerrohre auf einer Länge von 1.250 Metern gut anderthalb Meter tief in die Erde gebracht werden. Die Kabel für die 110-kV-Stromleitung folgen im Herbst des kommenden Jahres, kurz vor der Inbetriebnahme. In „zwei Systemen“, wie Igelbüscher sagt, werden die Leitungen verlegt – also zwei Mal drei Kabel, so wie aktuell auch bei der Freileitung.

Am westlichen Rand des künftigen Gewerbeparks wird für die Umstellung ein neuer Strommast errichtet werden, ein sogenannter Kabelaufführungsmast, der als Endpunkt der Freileitung dient. Von hier aus führt die künftige Leitung dann unterirdisch weiter bis zur Umspannanlage an der Wernher-von-Braun-Straße. Ende 2019 werden die Freileitung und die nicht mehr benötigten Masten dann abgebaut.

„Für uns ist das ein großer Schritt nach vorne“, sagt Bürgermeister Otto Steinkamp. Für die Erdverkabelung habe man sich bewusst entschieden, um eine größere Flächenverfügbarkeit bieten zu können. Ein zusammenhängendes Flächenangebot in dieser Größe gebe es in der Region kein zweites Mal, schon gar nicht in Stadtnähe. Letztere sei neben der vorhandenen guten Verkehrsanbindung für Unternehmen sehr wichtig bei der Standortfrage, denn nicht nur der Betrieb selbst müsse sich am Ort ansiedeln, sondern auch die Beschäftigten.

Auch aus finanzieller Sicht sei Wallenhorst für viele Betriebe interessant. „Wir werden auch künftig einen im Vergleich zu anderen Städten und Gemeinden sehr günstigen Gewerbesteuerhebesatz haben“, betont Steinkamp. Das Gesamtpaket aus Verkehrsanbindung, Stadtnähe zu Osnabrück, hervorragender Wohnqualität in Wallenhorst und einem günstigen Hebesatz mache den Gewerbepark am Schwarzen See zu einem Top-Standort.

Die weitere Erschließung des Gebietes erfolgt ebenfalls im kommenden Jahr, sodass eine Bebauung spätestens ab Anfang 2020 möglich sein wird. Interessierte Unternehmen können sich direkt an Bürgermeister Otto Steinkamp (Telefon 05407 888-800) oder Wirtschaftsförderer Frank Jansing (Telefon 05407 888-815) wenden.

wa/pm, Foto: André Thöle

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Gemeinde Wallenhorst

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