Die Maria-Montessori-Straße präsentiert sich in neuer Optik als Fahrradstraße. Foto: André Thöle / Gemeinde Wallenhorst
Die Umgestaltung der Maria-Montessori-Straße zu einer Fahrradstraße ist eine Maßnahme aus dem Radverkehrskonzept der Gemeinde Wallenhorst. „Schon bei der Erstellung des Konzeptes kam von vielen Seiten der Wunsch zur Einrichtung einer Fahrradstraße auf“, berichtet Klimaschutzmanager Stefan Brune. Das habe man aufgegriffen und nun umgesetzt. „Durch die vielen Bildungs- und Sporteinrichtungen entlang oder in unmittelbarer Nähe der Maria-Montessori-Straße wie dem Schulzentrum, der Sport- und Gymnastikhalle, dem Kindergarten St. Raphael, der Katharinaschule oder dem Jugendzentrum sind hier zahlreiche Kinder und Jugendliche mit dem Fahrrad unterwegs. Die Fahrradstraße soll zukünftig für mehr Sicherheit sorgen und diese Nutzergruppe schützen.“ Gleichzeitig solle sie natürlich auch den Radverkehr generell fördern und die Strecke attraktiver für den Radverkehr machen.
„Dafür ist die Fahrbahn mit einem roteingefärbten Asphalt versehen worden, der allen Verkehrsteilnehmenden entsprechend signalisiert, dass sich hinsichtlich der Verkehrsregelung in der Maria-Montessori-Straße einiges geändert hat“, erläutert Brune. Eine Fahrradstraße bedeute, dass der Fahrradverkehr nun Vorrang habe und das Nebeneinanderfahren ausdrücklich erlaubt sei. „Der Kfz-Verkehr ist hier nun nur noch zu Gast unterwegs und muss sich an die Geschwindigkeit des Radverkehrs anpassen. Grundsätzlich gilt in Fahrradstraßen eine Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h.“ Außerdem sei die Vorfahrtsregelung geändert worden. Galt früher an den einmündenden Straßen rechts vor links, so habe nun die Maria-Montessori-Straße durchgehend Vorfahrt. Auch das Halten und Parken auf der Fahrbahn sei nicht mehr erlaubt, um vor allem Dooring-Unfälle zu vermeiden. „Der Kfz-Verkehr findet aber entlang der gesamten Straße einen Parkstreifen vor, der allerdings mit einer Dooring-Zone versehen ist.“
Die Straße hat nicht nur eine optische und verkehrsrechtliche Änderung erfahren. Die fast einjährige Bauzeit war insbesondere nötig, um die gesamte unterirdische Infrastruktur zu modernisieren. Ein zentraler Bestandteil der Sanierung war die Erneuerung und Ertüchtigung der Schmutz- und Regenwasserkanalisation. Der Regenwasserkanal wurde über die gesamte Länge der Straße vollständig erneuert. Auch der Schmutzwasserkanal wurde im Zuge der Baumaßnahme entsprechend modernisiert.
Die Einrichtung der Fahrradstraße wird durch das Bundesministerium für Digitales und Verkehr über das Sonderprogramm „Stadt und Land“ mit einem Zuschuss von 75 Prozent gefördert.
wa/pm, Fotos: André Thöle / Gemeinde Wallenhorst
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