Mit Anpfiff der Partie war zu merken: Die Wallenhorster wollten Wiedergutmachung. Die deutliche 1:4-Niederlage im Finale zuhause sorgte offensichtlich für die passende Motivation. Aber auch Hilter machte von Anfang an klar, dass ein Pokal in der Sammlung nicht reicht. Und so entwickelte sich ein intensives Spiel, bei dem der TuS in der 36. Minute durch David Keil in Führung ging. Doch die Freude über den Treffer war kaum abgeklungen, da schlug Justus Grewe zu. Und so stand es nach 39. Minuten 1:1 – gleichzeitig der Halbzeitstand.
Nach der Pause ging es intensiv weiter, aber Alexander Niendieck sorgte in der 59. Minute mit einer gelb-roten Karte nach einem taktischen Foul für die Wallenhorster Überzahl. Diese zeigte sich zwar nicht deutlich, aber entscheidend. Nils Beckmann brachte sein Team in der 83. Minute auf die Gewinnerstraße.
Und so ging der Pokal dieses Mal in Wallenhorster Hand – und das ganz ohne Cheftrainer Tony Harsdorf. Der befand sich schon im Urlaub und verpasste den Titelgewinn. Die Wallenhorster krönen damit eine fantastische Saison, mit der zu Beginn aufgrund des recht jungen Kaders so nicht zu rechnen war.
Text und Grafik: Markus Noldes
This post was last modified on 13. Juni 2026 22:17
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