- Anzeige -
Categories: Nachrichten

Verbrauch um über 30% gestiegen Gemeinde ruft zum Wassersparen auf

Das aktuelle Wetter mit hohen Temperaturen und wenig Niederschlag, bringt die Trinkwasserversorgungsunternehmen an ihre Grenzen. Darum ruft die Gemeinde zum Wassersparen auf.

Anzeige

Die anhaltende Hitzewelle führt in der Region Osnabrück zu einem kritischen Anstieg des Wasserverbrauchs, in Wallenhorst beispielsweise um 30 bis 40 Prozent seit Mitte Juni. Durch die Kombination aus fehlenden Niederschlägen und erhöhter Entnahme zum Beispiel durch Bewässerung sinken die Grundwasserstände rapide. Dies belastet die Ökosysteme schwer.

„Besonders durch stärkere Gartenbewässerungen, durch häufigeres Duschen bei hohen Temperaturen und Poolbefüllungen summieren sich die Verbräuche“, erklärt Martina Fänger, technische Leiterin der Wasserversorgung Wallenhorst.  „Die Pumpen laufen auf Hochtouren und pausieren kaum noch. Im schlimmsten Fall drohen Versorgungsengpässe. Das müssen wir verhindern – auch, um jederzeit ausreichend Löschwasser für die Feuerwehr bereitzuhalten.“

Jeder solle deshalb einmal überdenken, was tatsächlich notwendig ist. Durch die wiederkehrenden Appelle auch seitens der Stadt und des Landkreises Osnabrück sollte inzwischen jedem bekannt sein, wie er oder sie den Verbrauch in Haushalt und Garten drosseln kann. Besonders Gartenbesitzer können noch einmal überlegen, ob sie nicht dauerhaft Regenwasser zur Bewässerung auffangen können – das vertragen die Pflanzen zudem deutlich besser als kaltes Leitungswasser. Zur Einordnung: Rund 800 Liter verbraucht ein Rasensprenger pro Stunde – so viel, wie eine Person für gewöhnlich in einer ganzen Woche benötigt. Falls eine Bewässerung notwendig ist, sollte diese ausschließlich in den frühen Morgen- oder späten Abendstunden erfolgen, um die Zeiten mit Spitzenverbräuchen zu entschärfen.

Hinzu kommt, dass die Entnahmemengen für öffentliche Brunnen streng reglementiert sind: Die Untere Wasserbehörde vergibt ein Wasserrecht für jeden Brunnen und setzt damit fest, wie viel Kubikmeter diese pro Stunde, Tag und Jahr fördern dürfen, damit jeder etwas von unserem kostbaren Gut abbekommt. Auch hierdurch sind den Wasserversorgern Grenzen gesetzt.

Noch seien die Versorgung gesichert. Doch halten die extremen Verbräuche an, sind behördliche Verbote in den kommenden Wochen nicht auszuschließen.

 

- Anzeige -
Published by
Markus Noldes

Recent Posts

  • Nachrichten
  • Verwaltung

<span class='after' style='font-family: Open Sans, arial, helvetica, sans-serif ;color:#444444;font-size: 1.7rem;'>Mit zwei Bürgermeistern</span> Wallenhorster Delegation zu Gast in Stawiguda

Mit einer 16-köpfigen Abordnung besuchte die Gemeinde Wallenhorst Anfang Oktober ihre polnische Partnergemeinde Stawiguda. Neben…

13. Oktober 2026
  • Nachrichten
  • Sport

<span class='after' style='font-family: Open Sans, arial, helvetica, sans-serif ;color:#444444;font-size: 1.7rem;'>Bruder holt starken 4. Platz</span> Leo Pfannenstiel wird Norddeutscher Vizemeister

Bei der Norddeutschen Judo-Meisterschaft der Altersklasse U15 in Bremen gingen mit Leo und Jan Pfannenstiel…

13. Oktober 2026
  • Aus der Nachbarschaft
  • Nachrichten

<span class='after' style='font-family: Open Sans, arial, helvetica, sans-serif ;color:#444444;font-size: 1.7rem;'>Bisheriger Bauabschnitt wird freigegeben</span> Ortsdurchfahrt Hollage ab 12.10. gesperrt

Die Bauarbeiten für die Fahrbahn- und Radwegsanierung der Landesstraße 109 in Wallenhorst und Hollage werden…

9. Oktober 2026

Diese Seite verwendet Cookies.

Mehr Infos hier