Beim ersten Workshop wurden die Routen für die Begehung festgelegt. Foto: Gemeinde Wallenhorst
Bürgermeister Otto Steinkamp hob in seiner Begrüßung hervor, dass die Gemeinde mit der Teilnahme an den Checks ein Bewusstsein in Politik und Verwaltung sowie bei den Bürgerinnen und Bürgern für den Fußverkehr schaffen möchte. „Wir möchten den Fußverkehr fördern und stärken sowie die Verkehrssicherheit und Barrierefreiheit erhöhen“. Es müsse nicht immer der ganz große Wurf sein. „Auch mit Querungshilfen, Sitzgelegenheiten oder Bordsteinabsenkungen kann der Fußverkehr schon deutlich optimiert werden.“
Die Gemeindeverwaltung hatte für die Routen die Ortsteile Lechtingen und Hollage ausgewählt, da dort in den letzten Jahren keine Dorferneuerung bzw. -sanierung stattgefunden hat und somit ein großes Potenzial an Verbesserungsmöglichkeiten gesehen wird. Der genaue Verlauf der Routen wurde im Workshop von den Teilnehmenden festgelegt. Sichere Querungsmöglichkeiten, Barrierefreiheit sowie Aufenthaltsqualität waren wichtige Kriterien, nach denen die Teilnehmenden die vorgeschlagenen Routen bewerteten. Die Führung des Fußverkehrs an Baustellen sowie Mülltonnen, die an den Abholtagen zahlreich mitten auf den Gehwegen stehen, sind Punkte, wo sich die Teilnehmenden Verbesserungen wünschen. Als ein wichtiger Abschnitt, der bei den Begehungen genauer unter die Lupe genommen werden sollte, stellte sich die Ziegeleistraße sowie die Querung der Hollager Straße heraus. Auch der Bereich an der Hollager Straße gegenüber der Erich-Kästner-Schule wurde mehrfach angesprochen.
Andrea Fromberg und David Philipps vom Planungsbüro VIA aus Köln, die den Fußverkehrs-Check in Wallenhorst begleiten, arbeiten nun die Anregungen aus dem Workshop auf und werden die Routen entsprechend anpassen. Am Mittwoch (7. Oktober) beginnt die Begehung in Lechtingen um 16:30 Uhr auf dem Parkplatz der Verbrauchermärkte von Aldi und Edeka. Die Begehungen am Donnerstag (8. Oktober) startet in Hollage auf dem Josefsplatz, ebenfalls um 16:30 Uhr.
„Kommen Sie vorbei und bringen Sie sich ein“, motiviert Klimaschutzmanager Stefan Brune, der die Fußverkehrs-Checks von Seiten der Gemeindeverwaltung organisiert. „Eigentlich ist nahezu jede Wallenhorsterin und jeder Wallenhorster regelmäßig zu Fuß in der Gemeinde unterwegs und kann deshalb mit ihrer oder seiner Erfahrungen wertvolle Hinweise für Verbesserungsmöglichkeiten geben“. Eine Anmeldung zu den Begehungen ist nicht erforderlich. Jeder kann an den Begehungen teilnehmen, auch wer nicht beim Auftakt-Workshop war.
This post was last modified on 2. Oktober 2026 21:34
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