Die Hollager Straße in der Ortsmitte soll der zentrale Bereich des Sanierungsgebietes werden, das sich zwischen Tankstelle und Ziegelei auch in die seitlich angrenzenden Straßenzüge erstrecken soll. Foto: André Thöle / Gemeinde Wallenhorst
Der Ortskern von Hollage wurde als Gebiet mit funktionalen und substanziellen Defiziten identifiziert. Dazu zählen Einschränkungen der Barrierefreiheit im öffentlichen Raum, die Barrierewirkung der Hollager Straße, die Sanierungsbedürftigkeit von Gebäuden insbesondere unter energetischen Gesichtspunkten, der Parkdruck im öffentlichen Raum, die fehlende sichere Führung des Radverkehrs, die Nachnutzung des Philipp-Neri-Hauses und der Mangel an vernetzenden Grünstrukturen. Zur Beseitigung dieser Defizite und zur Erneuerung des Gebietes bereitet die Gemeinde Wallenhorst die Aufnahme des Ortskerns in die Städtebauförderung vor.
Mit den vorbereitenden Untersuchungen und der Erstellung des Konzeptes wurde die BauBeCon Sanierungsträger GmbH aus Bremen beauftragt. Am Dienstag (26. Oktober) werden deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter den Zustand von Straßen, Wegen und Plätzen sowie Gebäuden im Hollager Ortskern prüfen und Missstände kartieren.
Wer Fragen und Anregungen hat, ist herzlich eingeladen, das Team der BauBeCon bei der Bestandsaufnahme vor Ort direkt anzusprechen. Der Gemeinde Wallenhorst ist eine Beteiligung der Öffentlichkeit sehr wichtig. Alle Akteure sollen daher über die einzelnen Bearbeitungsschritte informiert und bei der Entwicklung des Konzeptes beteiligt werden.
Für Fragen zum Projekt steht Johannes Glathe seitens der Gemeindeverwaltung unter Telefon 05407 888-714 oder per E-Mail an johannes.glathe@wallenhorst.de gern zur Verfügung.
wa/pm, Foto: Gemeinde Wallenhorst
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